Über Givore kannst du gratis abgeben, was bei dir seit Jahren herumsteht. Jemand aus Essen kann es abholen. Geld spielt an keiner Stelle eine Rolle. Fast jeder hat Sachen herumstehen, die noch gut sind und weg könnten. Meistens hält einer von vier Gedanken davon ab, sie einzustellen. Keiner davon hält lange.
Das kannst du nicht wissen. Stell es ein und überlass die Entscheidung der anderen Seite. Dich kostet das zwei Minuten. Wenn sich niemand meldet, hast du nichts verloren.
Musst du nicht. Wisch den Staub ab und schreib den Rest in den Text. Ehrlichkeit ist wichtiger als ein makelloser Zustand. Manche Leute reparieren sogar gern.
Auch nicht. Du kannst an der Haustür übergeben oder die Sache zur verabredeten Zeit davorstellen. Wie nah du jemanden heranlässt, bestimmst du.
Givore ist kostenlos, und es gibt kein Feld für einen Preis. Niemand darf dich um Geld bitten, auch nicht für die Anfahrt.
Du musst nicht die ganze Wohnung durchgehen. Nimm dir einen Ort vor und schau dort genau hin.
Der zweite Dosenöffner, die Auflaufform, die nie in den Ofen passt, drei Vasen von der gleichen Sorte.
Dort liegt, was du seit dem letzten Umzug nicht angefasst hast. Taschen, Decken, Koffer, Kabel. Wenn du nicht mehr weißt, wozu ein Kabel gehört, kann es weg.
Das Kinderrad, das zu klein geworden ist, Regalbretter, Farbrollen, ein Werkzeugkoffer mit doppeltem Inhalt. Hier lohnt sich das Nachschauen am meisten.
Schirme, Schuhe, die Jacke, die du nie anziehst, eine Kiste mit Handschuhen. Was direkt an der Tür liegt, musst du für die Übergabe nicht einmal durch die Wohnung tragen.
Ein Foto und ein kurzer Text reichen. Den Rest klärt ihr im Chat. Und schreib deinen Stadtteil dazu, ob Rüttenscheid, Altendorf oder Werden. Essen ist weitläufig, und die Entfernung entscheidet oft, ob sich der Weg für jemanden lohnt.
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