Mit Givore gibst du gratis ab, was bei dir nur noch Platz wegnimmt. Jemand aus Bremen kann vorbeikommen und es mitnehmen. In vielen Verschenk-Gruppen gilt: wer zuerst schreibt, bekommt die Sache. Das belohnt vor allem Leute, die den ganzen Tag aufs Handy schauen. Bei Givore läuft es anders. Du reservierst, und danach entscheidet die Person, der die Sache gehört.
Wenn du einen Beitrag siehst, der zu dir passt, reservierst du ihn. Ein Satz dazu, warum du ihn brauchst, hilft. Du musst nicht der Erste sein.
Wer verschenkt, sieht die ganze Liste der Wartenden auf einmal. Niemand muss im Chat nach oben scrollen. Auch wenn sich mehrere melden.
Sie sucht aus, wer die Sache bekommt. Vielleicht die Person mit Auto, vielleicht die, die sie am nötigsten braucht. Diese Wahl bleibt bei ihr.
Der Rest läuft über den Chat. Ihr klärt Ort und Uhrzeit dort. Deine Telefonnummer musst du dafür nicht herausgeben.
Neben dem Verschenken gibt es bei Givore einen Tauschmodus. Ware gegen Ware, Geld bleibt außen vor.
Du markierst deinen Beitrag als Tausch. Wer Interesse hat, bietet dir etwas an, das er selbst übrig hat. Ihr einigt euch oder eben nicht.
Bücher, Spiele, Pflanzenableger, Kinderkleidung in der nächsten Größe. Sachen, von denen sich mit der Zeit einfach zu viele ansammeln.
Der Tauschmodus ist freiwillig. Die meisten Beiträge sind einfache Geschenke. Wenn dich Tauschen nicht interessiert, lässt du den Modus einfach aus.
Beides dauert nur ein paar Minuten, und beides kostet nichts. Ob du in der Überseestadt, in der Neustadt oder in Findorff wohnst: schreib deinen Stadtteil in den Beitrag. Dann weiß die andere Person gleich, wie weit der Weg wäre.
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